Ein neuer & spannender Kulturort
in Harburg macht sich auf den Weg.

 

Impressum

 

 &  laden ein zur Erkundung der Dreifaltigkeitskirche:

 

Nächste Termine:

Kulturelle Erprobungen der „3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“ nehmen Fahrt auf 

 

Die leerstehende Dreifaltigkeitskirche Harburgs in der Neuen Straße 44 wurde von der Eigentümergemeinde Trinitatis der Harburger Initiative SuedKultur wie dem Stadtentwicklungsverein StadtKultur Hafen e.V. bis Ende Februar 2019 zur kulturellen Erprobung und Erarbeitung eines kulturellen Nutzungskonzeptes anhand gegeben. Nach einem ersten Tag der offenen Tür mit zahlreichen Kreativen zur ersten Auslotung kultureller Möglichkeiten startet nun die Phase von Einzelerprobungen aus den verschiedenen Genres. Und die können sich sehen lassen.

 

So sind am kommenden Donnerstag, den 11.10.2018 ab 19h hohe Gäste aus der indischen Musikszene zu Gast. Die zwei virtuosen Indischen Meister Abhirup Roy (Tabla) und Deepsankar Bhattacharjee (Sitar) werden die Zuhörer mit ihren traditionellen Instrumenten auf eine musikalische Reise entführen und in der zur Zeit unter dem Arbeitstitel „3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“ laufenden Erprobungsprojekt indische, musikalische Geschichten bei Kerzenschein erzählt.

Abhirup Roy gilt als der ‘Kolibri an den Tabla’ und vermag es dem westlichen Ohr mit vielfältigen Klängen aus seinen beiden Handtrommeln einen fühlbaren Zugang in die indische Welt des Rhythmus zu ermöglichen. Deepsankar Bhattacharjee ist ein renommierter und mehrfach preisgekrönter Sitar-Spieler, der nicht nur weltweit konzertiert sondern auch als Lehrmeister seines Genres zählt. Im Konzert wird es zu einem musikalischen Dialog von Tabla und Sitar kommen, welches mit der besonderen Akustik des Ortes als einstiger „Klangkirche“ eine vibrierende Stimmung verspricht. Wer mag, kommt gerne vorbei und genießt einen schönen Abend bei Kerzenschein mit berührenden Instrumenten in geruhsamer Wohnzimmer Atmosphäre.

Der Eintritt ist frei. Die Künstler wünschen sich einen Wertschätzungsausgleich/Spende in Höhe von 5-10€ vor Ort. Rote Linsen Dal wird dazu gereicht.

Website Künstler : https://abhiruproy.in  und https://www.deepsankar.com 

 

Am Samstag (13. Okt. ab 10h) lädt dann „Racing Rainer“ Ukat vom Comicladen in der Neuen Straße zum 1. Harburger Comic Kultur Tag.

Neben zahlreichen Ständen verschiedener bundesweiter Comicanbieter der verschiedenen Genres von Graphic Nouvels, Mangas oder historischen Comics hat „Racing Rainer“ auch einige Stars der Szene zu Gast, die sich beim Live-Zeichnen zuschauen lassen und auch eine Signierstunde ihrer Werke vorsehen. Dabei u.a. „Comic-Rock-Star“ Timo Wuerz, Kristina Gehrmann, Arne Jysch, Rainer Engel oder Daniel Haas. Der Eintritt beträgt lediglich 1,- € und enthält einen Gratis-Comic. Weitere Infos unter: www.comickulturtag.de 

 

Ebenso am Sa., 13. Oktober findet ab 13h eine Schreibwerkstatt “Götter” im Erdgeschoss des einstigen Gemeindehauses ein Kunstprojekt der Künstlergruppe für Flüchtlinge und Künstlerinnen aus dem Hamburger Süden statt. Es erweckt die Götter der griechischen, keltischen und ägyptischen Mythologie sowie andere Götter und Symbole mit Farbe und Pinsel zum Leben. Die Götter sind als universelle Kräfte zu verstehen. Dieser Idee will man sich in einem Schreibworkshop widmen und die Götter-Kunstwerke zum Sprechen bringen. Experimentelle Texte sind ebenso erwünscht wie Geschichten und Poesie. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Texte werden gemeinsam mit den Göttern auf dem Harburger Kulturtag am 4.11.2018 ausgestellt und gern auch gelesen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Siehe auch http://www.götter.online  /  ulrike.hinrichs@web.de  /  040 81977616

 

Am Sonntag, 14. Oktober starten wir ab 14 Uhr mit einer neuen Reihe im Rahmen der Plattenverkostung. Ausgesuchte Scheiben werden uns erfreuen und es gibt auch die Möglichkeit, während dieser Zeit den Kirchraum akustisch zu erforschen, ob mit Gesang oder Instrument….

 

Am darauf folgenden Samstag (20. Oktober) ab 18 Uhr ist dann der sonst in Heimfeld beheimatete Kulturverein „ContraZt e.V.“ zu Gast in der 3falt. Der Verein sucht seit langer Zeit nach größeren Räumlichkeiten für seine verschiedenen kulturellen Aktivitäten, die u.a. im jährlichen „Umsonst & Draußen“-Festival am Radeland oder Konzertfestivals im Stellwerk ihren Ausdruck finden. Zur 8. SuedKultur Music-Night nun stellt es das Programm in der „3falt“: insgesamt fünf acts sind ab 18h zu erleben. Dabei ab 18h Alexander Heinze - Liedermacher, ab 19h AshCloud - celtic Folk www.ashcloud.de , 20h Liederstand – Liedermacher, ab 21h Rampen Rudel und Gutes Theater und ab 22h brennholzverleih - off beats aus Bremen.


Das vollständige Programm zur 8.Sued-Kultur Music-Night.

 

Am Freitag, 2. November, ab 20 Uhr gastiert das Jazz-Duo Tadeusz Jakubowski (Sax) und Johannes Bahlmann (Piano) in der 3falt. Insbesondere Jakubowski sehnte sich bereits lange nach einer Rückkehr in die ehemalige Klangkirche Hamburgs, die ihm eine für Hamburg einzigartige Akustik und Atmosphäre bietet.

 

Der Sonntag, 4. November, steht dann die „3falt“ als einer der Standorte des 15. Harburger Kulturtags zur Verfügung und bietet zahlreichen Künstlern Raum und Platz ihre Arbeiten zu zeigen. Dabei sind u.a. Künstler aus dem Umfeld der Kunstgruppe  „Götter“ (s.o.) aber auch des Kunst- und Kulturvereins „Alles wird schön e.V.“, der seit längerem unter akutem Platzmangel im abgestammten Haus in Heimfeld leidet.

 

Für Samstag, 10. November plant Flamenco-Tänzerin und –lehrerin Gundula König vom „Tanzraum“ bei der Akademie für Musik und Kultur eine ganze Flamenco –Tanznacht. Da der bisherige „Tanzraum“ in der Harburger Schloßstraße ab 2019 nicht mehr zur Verfügung stehen wird, arbeitet sie u.a. an einer wirtschaftlichen Konzeption, um in der „3falt“ ein neues Zuhause finden zu können.

 

Sonntag, 11. Oktober ab 14 Uhr: Plattenverkostung und musikalisches Schaufenster

 

Ende November (Donnerstag, 29. November) hat sich bereits der renommierte und preisgekrönte deutsche Jazz-Gitarrist Rüdiger „Electric“ Krause angekündigt. Er will in einem Soloprogramm samt Film der Musik der herausragenden Jazzpianistin und –komponistin Carla Bley huldigen. Ein Programm, das er erstmals aufführt. 

 

Gefördert wird „3falt“ u.a. vom Fonds Soziokultur, Saga Stiftung Nachbarschaft, dem Beirat der Integrierten Stadtteilentwicklung Harburg Innenstadt / Eißendorf-Ost und der Bezirksversammlung Harburg.

 

 

War schon:

 

Sonnabend, 8. Sept. / Sonntag, 9. Sept. 10-18 Uhr

Tag des offenen Denkmals.

Wir öffnen zwischen 10-18 Uhr die Kirche allen Interessierten und insbesondere Zeitzeugen, die uns helfen, mehr über den Bau zu erfahren. Wir bieten das Nachzeichnen von historischen Ansichten auf diverse Maluntergründe an. Dazu gibt es Musik aus dem Entstehungsjahrzehnt der Kirche (60er Jahre) mit zeittypischen Speisen und Getränke. Führung: Sa. und So. 15 h und nach Bedarf
https://www.facebook.com/events/220277065351209/

Sonntag, 2 Sept 15-18 Uhr

Alte Bilder & Geschichten sammeln (Teil 1)

Wer uns Fotos und Wissen zur Verfügung stellen will ist vorab herzlich eingeladen am Sonntag, 2. September ab 15 Uhr uns in der Kirche zu besuchen. Wir digitalisieren dann Bildmaterial und nehmen ihre Erinnerungen auf.

 

AUFTAKT

der Erkundung Dreifaltigkeitskirche

Harburg, Neue Straße 44 zwischen Lämmertwiete und Sand

 

Sonnabend, 16 Juni 2018

ab 14 Uhr bis in den Abend

 

Ein charmanter Kirchenbau samt Gemeindehaus, denkmalgeschützt, mit toller Akustik und Architektur, super Lage und 800qm Nutzfläche sucht eine neue Nutzung.

Bis Januar wollen wir das Gebäude erkunden, Nutzungen erproben, Formate testen, Umbaupläne schmieden und Kosten ermitteln. Ziel ist es in den kommenden Monaten ein tragfähiges Nutzungs- und Finanzierungskonzept zu entwickeln und dieses dann Anfang nächsten Jahres umzusetzen.

Kunst & Kulturschaffende, Kreative & Tatkräftige, Planer, Bauer & Zahlenversierte sind herzlich eingeladen, von Anfang an dabei zu sein, wenn ein toller Ort entsteht.

Interessenten bitte bei fest@dreifalt.info melden.

Weitere Infos in Kürze unter www.dreifalt.info und www.facebook.com/Dreifalt/

 

Bericht Hamburger Abendblatt zum Auftakt der Erkundung am 16 Juni 2018

 

 



 

Pressemitteilung 5. Juni 2018

3falt – Kunst - Kultur – Kreativität am gesamten Sonnabend, 16. Juni 2018 in der Dreifaltigkeitskirche Neue Str. 44

 

Ein neuer & spannender Kulturort in Harburg macht sich auf den Weg.

 

Der Bezirk Harburg hat z.Zt. etwa 160.000 Einwohner, wächst, hat aber immer weniger Platz für Kultur. Seit Jahren weist die Initiative SuedKultur auf den Mangel an Ateliers und Musikproberäumen hin, aber auch größere Veranstaltungsräume werden gesucht. Viele Kulturanbietende verfügen nicht über ausreichend Platz für Events mit mehr als 100 Personen und Ausweichflächen sind rar gesät. Das Stellwerk ist regelmäßig ausgebucht, der Rieckhof mit einer Halle, die erst ab 800 Personen wirtschaftlich sinnvoll ist und die bestuhlte Friedrich-Ebert-Halle mit gut 1.400 Plätzen sind keine adäquaten Ausweichflächen.

 

Gleichzeitig wird seit einigen Jahren die Dreifaltigkeitskirche in der Neuen Straße 44 von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Trinitatis wenig genutzt und die Gemeinde sucht nach neuen Nutzungen für Gebäude und Fläche. Seit Herbst 2017 kamen nun Vertreter der Kirchengemeinde St. Trinitatis Harburg, des auf Stadt- und Raumerforschung spezialisierten Vereins StadtKultur Hafen e.V. sowie der Initiative SuedKultur zusammen, um sich über weitere Nutzungsmöglichkeiten auszutauschen.

 

Das Resultat: Die Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Trinitatis Harburg stellt die Dreifaltigkeitskirche in der Neuen Straße für eine begrenzte Zeit als Erprobungsraum für eine Kultur-Initiative zur Verfügung. In einer entsprechenden Vereinbarung ist ein Nutzungszeitraum bis Ende Februar 2019 festgehalten. Während dessen wollen die Kulturschaffenden der Initiative SuedKultur und des Vereins StadtKultur Hafen e.V. das Kirchenschiff und angrenzende Gemeindehaus kulturell erproben.

 

„Das Kirchenschiff selbst verfügt bekannterweise über eine erstaunlich studioreife, gedämpfte Akustik und eine Orgel ist auch noch vorhanden. 300 Besucher könnten dort alle Facetten der im Süden beheimateten Kulturaktiven an einem sehr zentral gelegenen Ort erleben“, so Heiko Langanke von der SuedKultur. Ob Film, Tanz, Theater, Chöre, BigBands, Rock, Pop oder Lesungen, Diskussionsveranstaltungen

oder Tagungen: der Bezirk Harburg verfügt über keinen ähnlich gelegenen

Raum.

 

Zudem ist die Lage optimal für einen kulturellen Ort: In Nähe der Harburger City mit Fußgängerzone, S-Bahn und Marktplatz, sowie in Nachbarschaft zur Ausgehmeile Lämmertwiete. Und, so wie bereits die Vorgängerkirche, mit festen Blick hin zum Harburger Binnenhafen.

 

„Sollte das Projekt Realität werden, wird dies sowohl die Neue Straße als auch die gesamte Harburger City beleben und auch den lang ersehnten Brückenschlag zwischen City und Binnenhafen befördern. Im stadtentwicklungspolitischen Sinn eine famouse Situation und diese einmalige Chance sollte wahrgenommen werden“, so Mathias Lintl, Umweltwissenschaftler und Vorstand von StadtKultur Hafen e.V..

„Das ist der letzte Versuch, eine neue Nutzung für dieses Gebäude zu finden“, sagt Pastorin Sabine Kaiser-Reis, Vorsitzende des Kirchengemeinderates von St. Trinitatis. In den vergangenen zwölf Jahren hat es eine Vielzahl an Gesprächen mit Interessenten und Pläne zur Umnutzung der Dreifaltigkeitskirche gegeben. Letztlich blieben bisher alle ohne ein positives Ergebnis für den Erhalt der Kirche.

 

Die fusionierte Innenstadtgemeinde St. Trinitatis hat das Gottesdienst- und Gemeindeleben auf den Standort an der Bremer Straße konzentriert, weil schon 2006 absehbar war, dass zwei Standorte mittelfristig nicht finanzierbar sind.

 

Am Sonnabend, 16. Juni 2018 will die Initiative SuedKultur nun einen ersten Probelauf unternehmen in Form eines 3falt-Kulturtages. Den ganzen Tag über sind Künstler*innen und Kulturschaffende eingeladen, sich dem Gebäude anzunehmen und zu erproben, wofür es besonders gut und wofür vielleicht gar nicht geeignet ist, was geändert, verbessert oder renoviert werden müsste. Und das ist nicht als geschlossene Gesellschaft angedacht, sondern die Harburger wie auch andere Kulturinteressierte können sich gleich mit auf den Weg der Erkundung begeben.

 

„Bisher hat das Projekt bei uns den Arbeitstitel ´3falt – Kunst – Kultur – Kreativität`, so Sonja Alphonso von der Initiative SuedKultur. „Damit sind wir uns zum einen der bedeutenden Geschichte und der Dreifaltigkeitskirche bei der Entwicklung des heutigen Harburgs bewusst und würden die auch gerne im historischen Bewusstsein verankern wollen. Zum anderen sind Kunst, Kultur und Kreativität als Dreifalt versus Einfalt unser Ansporn.“

 

Und in der Tat: im Obergeschoss des Gemeindehauses ist angedacht, dass das länger schon in Arbeit befindliche Projekt einer ersten Hamburger Artothek - einer Kunstleihe regionaler Werke - in Harburg spielerisch und mit realen Kunstobjekten vorgestellt wird. Im Erdgeschoss hingegen erprobt eine sonst bei der Akademie für Musik und Kultur unweit im Hafen Harburgs angesiedelte Gruppe, ob dort etwa Flamenco-Tanzkurse samt Umkleide-Räumen denkbar sind. Chöre, BigBands, Orchester und kleine Ensembles wie auch Bands und Einzelkünstler*innen aus Rock, Pop, Folk oder Jazz wollen die Akustik im eigentlichen Kirchenschiff erproben und laden somit zugleich ganz Harburg zu einem kulturellen Kulturtag der etwas anderen Art ein. In Kooperation mit dem im Phoenixviertel beheimateten Musikclub Marias Ballroom aber auch dem im Heimfeld beheimateten Kulturverein ContraZt e.V. werden eine kleine Musik- und Lichtanlage bereit stehen. Auch für Getränke und Imbiss ist gesorgt.

Während des Tages wird es Ideen zu verschiedenen Projekten der SuedKultur-Mitstreiter und zum Projekt „3falt“ selbst geben. Sobald eine Abfolge der kulturellen Erprobungsprojekte steht, wird sie unter www.sued-kultur.de zu finden sein.

 

Zur Bedeutung des Gebäudes:

Die einstige Dreifaltigkeitskirche wurde 1650–1652 als Ersatz für die Marienkirche errichtet, welche im Zuge des Ausbaus der Befestigungsanlagen der Stadt und des Harburger Schlosses weichen musste und an Stelle des heutigen Lotsekanals im Harburger Binnenhafen stand.

Die Kirche wurde im Jahr 1944 durch Bomben zerstört. Von den verbliebenen Außenmauern ist heute noch die Westwand mit dem barocken Eingangsportal und dem Fragment einer Christus-Figur (1652) erhalten. Neben dem Portal sind zudem einige Grabplatten als Zeugnis der ehemaligen Kirchenbeerdigungen erhalten, darunter auch solche der Fürstengruft der herzoglichen Familie.

Der jetzige Kirchbau entstammt der Feder des bekannten Hamburger Architektenehepaars Spengelin und wurde 1963 der Gemeinde übergeben. 1999 erfolgte die Unterschutzstellung als Denkmal durch die Kulturbehörde Hamburg:

Aus dem Gutachten:

„Bemerkenswert ist an der Dreifaltigkeitskirche Harburg der städtebauliche Einfall mit der Hoferschließung, die eine beliebte zeitgenössische Idee von der „Kircheninsel“ in dem „Meer“ der Großstadt widerspiegelt. … Hervorzuheben ist der pietätvolle und gleichzeitig geschickte Umgang mit den Resten des Vorgängerbaues… Es stellt ein Baudenkmal dar als charakteristisches Element des Stadtbildes, das in besonderem Maße den Altstadtbereich Harburgs prägt. Innerhalb der Nachkriegskirchenarchitektur besticht das Ensemble durch die Ausgewogenheit der Zuordnung der Baukörper und Bauteile und stellt ein herausragendes Beispiel für die Kirchenarchitektur der Nachkriegsmoderne in Harburg dar.

Der ausgeschriebene Wettbewerb, der auch auf Initiative der Stadt in die Wege geleitet wurde, unterstreicht die Bedeutung, die man diesem Bauvorhaben beimaß. Somit ist sie auch aus architektur- und kirchenbaugeschichtlichen Gründen ein Baudenkmal. An ihrer Erhaltung besteht deswegen ein öffentliches Interesse.“

 

Der strategischen Bedeutung der Lage wird auch im ´Integrierte Entwicklungskonzept` für das Fördergebiet Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost Rechnung getragen:

„Der Handlungsbedarf liegt in der Stärkung der Verbindung zwischen Innenstadt und Binnenhafen, damit die Harburger Innenstadt von der dynamischen Entwicklung des Binnenhafens profitieren kann.“

 

Zum Projektziel:

Der auf Stadt- und Raumerforschung spezialisierte Verein StadtKultur Hafen e.V. sowie die Initiative SuedKultur arbeiten an der Idee, das gesamte Gebäudeensemble in die Nutzung eines Kulturprojektes zu überführen. Ziel ist es bis Februar 2019 ein tragfähiges Nutzungs-, Umbau- und Finanzierungskonzept zu entwickeln.

Und die Initiative SuedKultur will es nicht einem einzelnen Betreibendem überlassen, sondern als Ort für alle Kulturschaffenden nutzbar machen.


Ideen von Kulturprojekten und Kreativen für den
Sa., 16. Juni sind gefragt, sollten in 1-2 Sätzen skizziert und an fest@dreifalt.info gesandt werden. Bitte ungefähre Zeit für den Tag angeben, damit eine Abfolge erstellt werden kann, wer wann bei der Erkundung zum Zuge kommt. Je Aufführung/Erprobung sollte der Fairness halber gegenüber weiteren Interessenten nicht mehr als eine Stunde inkl. Auf- und Abbau angedacht sein.

 

Darüber hinaus werden Helfende für Vor- und Nachbereitung gesucht: schleppen, putzen, herrichten, abbauen etc.pp. Auch hierzu bitte mit kurzer Zeitangabe (also wann verfügbar) mögen sich helfende und unterstützende Hände per Mail unter fest@dreifalt.info melden.

 

SuedKultur: Heiko Langanke / kulturelle Initiativen im Hamburger Süden

c/o Nartenstr. 19 / 21079 Hamburg / Tel. Büro: 040 - 300 969-47 /

www.sued-kultur.de / kontakt@sued-kultur.de

 

StadtKultur Hafen e.V.: Billhorner Brückenstrasse 40 / 20539 Hamburg

Vorstand: Mathias Lintl / mobil 01577 - 6922183 / lintl@dreifalt.info

 

Für Nachfragen zur bisherigen Kirchennutzung oder Fragen an den Eigentümer:

Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Trinitatis Harburg: Bremer Str. 15 a / 21073 Hamburg

Pastorin Sabine Kaiser-Reis / Telefon: 040–7664118 / kaiser-reis@trinitatis-harburg.de

Pastor Friedrich Degenhardt / Telefon: 040 / 429 322 11 / degenhardt@trinitatis-harburg.de